Hammersø

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Der Hammersø ist Bornholms größter See und liegt in der markanten Spaltentalzone, die Hammerknuden vom übrigen Nordbornholm trennt. Mit einer Länge von etwa 650 Metern, einer Breite von 150–180 Metern, einer Fläche von rund 10 Hektar und einer Tiefe von bis zu 13 Metern ist er nicht nur der größte Süßwassersee der Insel — er gilt auch als Dänemarks einziger Bergsee, entstanden in einer Felslandschaft, die von den Kräften der Eiszeit geformt wurde.

Der See ist von steilen Felswänden, Wald und sichtbaren Spuren der geologischen Entwicklung des Spaltentals umgeben, was der Landschaft ein besonders raues und felsiges Gepräge verleiht. In unmittelbarer Nähe liegt der Opalsø, ein ehemaliger Granitsteinbruch, der zusammen mit dem Hammersø den Kontrast zwischen dem natürlich entstandenen Bergsee und den vom Menschen geschaffenen Bruchflächen im Granit verdeutlicht.

Der Hammersø ist zugleich ein attraktiver Ort für Angler. Hier kommen Arten wie Flussbarsch, Hecht, Schleie und Rotauge vor, und das Angeln ist mit gültigem Angelschein erlaubt. Das Gebiet ist über Wege auf Hammerknuden gut zugänglich, und der See ist ein natürlicher Bestandteil mehrerer beliebter Wanderouten in der Umgebung.

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