Svanekegaarden liegt mitten in Svaneke und ist seit seiner Eröffnung am 7. Juni 1991 ein zentraler Treffpunkt für Kunst und Kultur auf Bornholm. Das Kulturhaus ist in einem ehemaligen Kaufmannshof aus der Mitte des 19. Jahrhunderts untergebracht, der heute ein Ausstellungsgebäude, ein Multiværksted, einen Theatersaal, einen Skulpturengarten sowie drei Stipendiatenwohnungen für Künstler umfasst.
Die Initiative zur Svanekegaarden entstand in der Zeit nach dem Zerfall der Sowjetunion, als der Wunsch bestand, die baltische und nordische Kunst- und Kulturszene zu stärken. Hinter der Gründung stand eine Gruppe engagierter Persönlichkeiten mit Preben Harris an der Spitze, unterstützt von Lisbeth Schlüter, Ole Espersen und Robert Koch-Nielsen, die maßgeblich an der Schaffung der Grundlage für die Stiftung beteiligt waren.
Heute ist Svanekegaarden eine ganzjährig aktive Institution mit einem vielseitigen Programm aus Konzerten, Theateraufführungen, Ausstellungen, Artist-in-Residence-Programmen und Kulturveranstaltungen. Jährlich besuchen rund 15.000 Gäste das Haus, und im Jahr 2021 wurde der Förderverein Svanekegaardens Venner gegründet, um die Arbeit zusätzlich zu stärken.
Als Kulturakteur hat Svanekegaarden zudem eine wichtige Rolle in der Entwicklung des bornholmschen Kulturlebens gespielt und unter anderem zur Entstehung des Bornholmer Puppentheaterfestivals sowie des Bornholmer Literaturfestivals beigetragen.