Die Geschützstellungen G3 und G4 liegen verborgen im Kiefernwald bei Dueodde und sind die Überreste einer großen deutschen Marineküstenbatterie aus der Zeit der Besetzung. Im Jahr 1940 begann die deutsche Wehrmacht mit dem Bau der Anlage, die nach den Plänen aus vier Geschützstellungen mit gewaltigen 38-cm-Kanonen bestehen sollte. Die Batterie sollte deutsche Schiffe schützen und feindliche Operationen in den Gewässern südlich von Bornholm verhindern. Nur zwei der Stellungen wurden begonnen, und der Bau wurde bereits 1941 eingestellt, bevor die Kanonen eingebaut wurden.
Heute stehen G3 und G4 als gewaltige, unvollendete Betonkonstruktionen zwischen den Bäumen des Waldes. G3 ist die am besten erhaltene Stellung und misst etwa 30 × 40 Meter. Die offenen Räume, dicken Wände und mächtigen Fundamente vermitteln einen eindrucksvollen Eindruck davon, wie groß die geplante Anlage werden sollte.
Ein Besuch der Geschützstellungen ist ein besonderes Erlebnis in der sonst ruhigen Natur von Dueodde. Hier treffen Kiefernwald und neuere Geschichte aufeinander, und die verborgenen Bunkeranlagen erzählen von einem ehrgeizigen Militärbauprojekt, das niemals fertiggestellt wurde. G3 ist von den beiden Stellungen am leichtesten zu finden und liegt in der Nähe der Skrokkegårdsvej.