Rø Plantage
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Rø Plantage
Rø Plantage ist ein Wald- und Naturgebiet auf Nordbornholm, etwa 4 Kilometer südwestlich von Gudhjem gelegen. Die Plantage wurde in den Jahren 1863–1875 durch Aufforstung eines Gebiets angelegt, das zuvor Teil der bornholmer Heide war. Die Aufforstung war Teil einer größeren Initiative zur Wiederherstellung der Wälder auf Bornholm nach Jahrhunderten der Abholzung, und das Gebiet wurde unter anderem mit Fichten, Kiefern, Lärchen und Birken bepflanzt.
Das Gelände in Rø Plantage ist hügelig und von Spaltentälern durchzogen, darunter Nordre und Søndre Borgedal. Im Søndre Borgedal liegt der Borgedalssø, ein künstlich aufgestauter See, der nach einem schweren Sturm im Jahr 1967 entstand, als große Mengen Sturmholz im Tal lagen.
Rø Plantage bietet mehrere Erlebnisse, die sowohl mit Natur als auch mit Geschichte verbunden sind. Der Borgedalssø wird von mehreren Wanderwegen passiert, und im Gebiet befinden sich die Reste einer eisenzeitlichen Fluchtburg, bekannt als Borgen, die auf einem Felsvorsprung zwischen den Spaltentälern angelegt wurde. Nordre Borgedal erscheint als schmales Spaltental mit steilen Felswänden, während Stenvarpen – ein früher genutzter Steinhügel – heute als grasbewachsener Hügel erscheint.
Im nördlichen Teil der Plantage liegt das Flagermusehuset mit Informationen über Fledermäuse sowie ein markierter Fledermauspfad. Das Gebiet wird außerdem von mehreren Wanderwegen durchzogen, darunter der Højlyngsstien, der Borgedalsstien und die Route rund um Borgen. Archäologische Funde zeigen, dass Rø Plantage seit der Jungsteinzeit besiedelt war, und das Gebiet enthält deutliche Spuren sowohl der natürlichen Entwicklung als auch der menschlichen Nutzung im Laufe der Zeit.





























































