Sose

Sose Bugt
Sose

Sose ist ein landschaftlich reizvolles Gebiet abseits der typischen Ausflugsziele, an denen sich im Sommer viele Menschen versammeln. Das Gebiet liegt zwischen Boderne und Arnager an Bornholms Südwestküste.

In der Umgebung kann man unter anderem die Sose Bucht besuchen, die einen schönen Strand mit interessanter Geologie und zugleich eine dramatische Geschichte besitzt. Hier strandeten 1678 insgesamt 18 schwedische Kriegsschiffe, und etwa 1.000 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, das als das größte Schiffsunglück der dänischen Geschichte gilt.

Der stillgelegte Kalksteinbruch Skelbro, der bereits seit dem Mittelalter genutzt wurde, ist eine geologische Sehenswürdigkeit. Hier kann man mit etwas Glück Fossilien finden, darunter Trilobiten und Graptolithen. Das Gebiet steht unter Schutz, weshalb das Hämmern im Kalkstein nicht erlaubt ist, Fossilien aus losen Kalkblöcken am Boden des Bruchs dürfen jedoch behalten werden.

Vom Kalksteinbruch Skelbro aus kann man entlang des Risebækken bis zur Küste wandern und dabei den Risebækken Wasserfall erleben, einen kleinen, aber interessanten Wasserfall in einer naturschönen Umgebung.

Auch in der Gegend um Sose ist geplant, im Rahmen des großen Projekts Energiø Bornholm die Landanlage zu errichten, die für das Projekt vorgesehen ist. Das Bornholms Museum zeigt eine Ausstellung über Energiø Bornholm, die weitere Einblicke in die Pläne bietet.

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