Kultippen
Der Brennstoffmangel während des Zweiten Weltkriegs weckt neues Interesse an den Kohleflözen bei Hasle, und örtliche Arbeitslose beginnen in Strandnähe nach Kohle zu graben.
Der Staat führt südlich von Hasle Probebohrungen durch, um die Kohleflöze zu kartieren und die Möglichkeiten für einen umfangreicheren Abbau zu beurteilen.
Es wird beschlossen, die Erdmassen aus dem Kohlebergwerk zum Strand zu transportieren und entlang der Küste abzukippen. Damit wird der Grundstein für Kultippen gelegt.
Von 1943 bis zum Ende des Kohletagebaus im Jahr 1947 transportieren Kipplorenzüge Sand, Ton, Kohlereste und anderes Abraummaterial vom Tagebau zur Küste. Schicht für Schicht entsteht die künstliche Landzunge.
Im Juni 1947 wird der Abbau im Kohletagebau südlich von Hasle eingestellt. Damit endet auch der umfangreiche Transport von Erdmassen zur Küste, und Kultippen hat seine grundlegende Form erhalten.